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Literaturgutachten

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Literaturgutachten*
Peter Suska-Zerbes (Hg.), Ernte der Gewalt

Inhalt und Konzeption
Die Inhaltsskizze zeichnet die Handlungsschwerpunkte und das ästhetische Konzept des Textes nach.

Das AutorInnen-Kollektiv Borchert, Dankesreiter, Menke, Suska-Zerbes legt mit dem „Allgäu-Krimi“ unter dem Titel Ernte der Gewalt einen Roman vor, der vor allem durch die Vielschichtigkeit und Vielseitigkeit überzeugt. Das Gerüst ist eine klassische Rückblende, bestehend aus Handlungsepisoden, Erinnerungen, Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln, Emailkorrespondez usf.

Die Haupthandlung verbleibt dabei überwiegend im Hintergrund: Es geht um Drogenhandel und Schmuggel. Im Vordergrund stehen vielmehr die Schicksale, welche sich um dieses mafiöse Geschehen gruppieren: Ein scheiternder Polizeibeamter, der die eigene Frau und Tochter auf dem Gewissen hat, eine Bundestagsabgeordnete, die ihre Karriere dem dreckigen Geld verdankt, Kolja, der Rollenspieler, der sich für den Tod seiner Freundin rächen will, sowie einige andere Beteiligte.

Ein großartiges Panorama mit Handlungsschwerpunkt in Kaufbeuren.

* Dies ist der Beginn eines Literaturgutachtens des Romans, das Peter Suska-Zerbes als 1. Preis bei diesem Lektorratsdienst für seine Kurzgeschichte „Das Leben währet 70 Jahre“ gewonnen hat. Viele der Anregungen wurden dann bei der Überarbeitung des Romans übernommen. In dieser Phase trug der Roman noch den Arbeitstitel: „Ernte der Gewalt“ und auch sonst wurden etliche Details geändert, aber die angesprochene Grundstruktur blieb erhalten.

TV Allgäu vom 20. Juli 2010

Allgäuer Zeitung vom 17. Juli 2010 (Klick = PDF)


Allgäuer Zeitung vom 17. August 2010 (Klick = PDF)


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